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The Code of the Extraordinary Mind | Teil 3: Ein Leben in Balance

Einleitung

Wie bereits im letzten Teil meiner Zusammenfassung zu „The Code of the Extraordinary Mind“ erwähnt, kann man den eigenen Alltag in 12 Kategorien unterteilen, um sich so bewusster Ziele zu setzen. Auf diese 12 Bereiche der Balance werde ich nun anhand einer Übung näher eingehen.

 

Übung: Die 12 Bereiche der Balance

Für jede der 12 Kategorien kannst du dein eigenes Leben auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten, wobei 1 für sehr schwach und 10 für außergewöhnlich steht. Denke nicht zu viel über jeden Punkt nach, sondern vertraue deinem Bauchgefühl.

  1. Deine Liebesbeziehung:
    Wie glücklich bist du mit deinem derzeitigen Beziehungsstatus (egal, ob du alleine bist oder in einer Beziehung)?
  2. Deine Freundschaften:
    Wie viele Freunde hast du, denen du vertrauen kannst und mit denen du gerne Zeit verbringst?
  3. Deine Abenteuer:
    Wie viel Zeit verbringst du mit Reisen und damit, neue Erfahrungen zu sammeln?
  4. Dein Umfeld:
    Wie fühlst du dich in deiner Wohnung bzw. deinem Haus, auf deinem Arbeitsplatz, und an sonstigen Orten, an denen du Zeit verbringst?
  5. Deine Gesundheit und Fitness:
    Wie fit bist du im Verhältnis zu deinem Alter?
  6. Dein intellektuelles Leben:
    Wie viel und wie schnell lernst du (z.B. wie viele Bücher lest du)?
  7. Deine Fähigkeiten:
    Wie schnell verbesserst du deine Fähigkeiten, die dich einzigartig machen und dir zu einer erfolgreichen Karriere verhelfen? Stagnieren deine Fähigkeiten?
  8. Dein spirituelles Leben:
    Wie viel Zeit verbringst du mit spirituellen oder meditativen Übungen, um ausgeglichen und in Balance zu bleiben?
  9. Deine Karriere:
    Wächst du über dich hinaus und kletterst du die Karriereleiter hoch oder ist deine Karriere festgefahren?
  10. Dein kreatives Leben:
    Übst du eine Tätigkeit aus, um deine Kreativität auszuleben (z.B. spielst du ein Musikinstrument)?
  11. Dein Familienleben:
    Hast du eine Familie, die du nach einem harten Arbeitstag gerne siehst (können auch Eltern und Geschwister sein)?
  12. Dein Gemeinschaftsleben:
    Welche Rolle spielst du in deiner Gemeinschaft? Was trägst du bei (bist du z.B. Mitglied in einer wohltätigen Organisation)?

 

Realitätsmodelle in den 12 Bereichen der Balance

Du wirst beim Durchführen dieser Übung vermutlich einen oder mehrere Bereiche erkennen, in denen du dein Potenzial noch nicht ausschöpfst. Ein Grund hierfür können unvorteilhafte (teils unbewusste) Glaubenssätze sein. Vishen Lakhiani bezeichnet diese als Realitätsmodelle (engl. Models of Reality). Um nachhaltige Ziele in den einzelnen Bereichen zu setzen, ist es wichtig, sich entkräftenden Realitätsmodellen bewusst zu werden und diese durch positivere zu ersetzen. Nachfolgend sind einige Fragestellungen zu den einzelnen Bereichen angeführt, um dir entkräftende Realitätsmodelle aufzuzeigen:

  1. Deine Liebesbeziehung:
    Wie definierst du Liebe? Was erwartest du dir von einer Liebesbeziehung? Denkst du, dass du es verdienst, geliebt zu werden?
  2. Deine Freundschaften:
    Wie definierst du Freundschaft? Hast du das Gefühl, dass deine Freunde mehr nehmen als geben? Denkst du es ist einfach/schwierig, neue Freunde zu finden?
  3. Deine Abenteuer:
    Was ist deine Idee eines Abenteuers? Hast du das Gefühl, dass du erst im Ruhestand eine größere Reise unternehmen kannst? Denkst du, es ist unnötig, Geld für bestimmte Erlebnisse (z.B. Skydiving) auszugeben?
  4. Dein Umfeld:
    Bist du zufrieden damit, wo und wie du lebst? Wie definierst du „zuhause“? Welche Aspekte deiner Umgebung sind dir besonders wichtig (z.B. Nähe zur Natur)?
  5. Deine Gesundheit und Fitness:
    Wie definierst du physische Gesundheit? Wie definierst du eine gesunde Diät? Denkst du, dass du gut alterst?
  6. Dein intellektuelles Leben:
    Wie viel lernst/wächst du? Wie viel Kontrolle hast du über deinen Verstand und deine täglichen Gedanken? Denkst du, dass deine Intelligenz ausreicht, um deine Ziele zu erreichen?
  7. Deine Fähigkeiten:
    Welche Tätigkeiten beherrschst du gut? Welche weniger? Woher hast du diese Einschätzung? Was hält dich davon ab, neue Dinge zu lernen?
  8. Dein spirituelles Leben:
    An welche spirituellen Werte glaubst du? Wie und wie oft praktizierst du sie? Hältst du an Grundsätzen hinsichtlich Kultur und Religion fest, die dir nicht zusagen, die du aber aus Angst vor anderen nicht aufgeben willst?
  9. Deine Karriere:
    Wie definierst du Arbeit, Karriere? Wie sehr gefällt dir deine Karriere? Fühlst du dich wertgeschätzt in deiner Arbeit?
  10. Dein kreatives Leben:
    Denkst du, dass du kreativ bist? Gibt es eine/n Künstler/in, die du schätzt? Für welche kreativen Projekte engagierst du dich?
  11. Dein Familienleben:
    Was denkst du, ist deine Rolle als Lebenspartner, als Tochter/Sohn? Ist dein Familienleben zufriedenstellend? Mit welchen Familienwerten bist du aufgewachsen?
  12. Dein Gemeinschaftsleben:
    Teilst du die Werte der Gemeinschaft, der du angehörst? Was denkst du, ist das höchste Ziel einer Gemeinschaft? Denkst du, dass du hier einen Beitrag leisten kannst/willst?

 

Falls du dich in einer der 12 Kategorien niedrig bewertet hast, kannst du durch diese Fragestellungen negative Glaubenssätze in diesem Bereich aufdecken. Erst wenn diese aufgelöst werden, ist es sinnvoll, sich neue Ziele zu setzen. Um diese Ziele schneller zu erreichen, wird in dem Buch eine vom Autor erstellte Entspannungsübung vorgezeigt. Diese möchte ich im letzten Teil meiner Buchpräsentation vorstellen.

 

Teil 1: Der Bewusstseinskreis

Teil 2: Selbstbestimmte Zielsetzung

Teil 4: 6-Phasen Entspannungsübung

 

Link zum Buch (englisch)

Link zum Buch (deutsch)

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